So fing alles an

 

Als 12jähriger bekam ich einen Boxerrüden mit Namen Bingo, der mich fast überall hin begleitet hat. Auch eine Ausbildung zum Schutzhund hat er abgelegt. Auf dem Ausbildungsgelände hatte ein Hundebesitzer auch eine Rauhaarteckel-Hündin, die mir durch ihr gutes Wesen aufgefallen war.

Nach einigen Jahren besuchte ich mit Freunden einen Freund in Vosswinkel. Als er uns die Tür öffnete kamen 3 Rauhaarteckel auf uns zu und begrüßten uns herzlich.

Dabei war auch eine junge Hündin, die ich ins Herz schloss, darauf hin fragte ich ob die Hündin abzugeben sei. Das wurde sofort mit Nein vom Vater des Freundes beantwortet, da er sich diese Hündin auch für die Jagd angeschafft hat. Traurig fuhr ich nach Hause ohne Hund.

Nach 2 Monaten traf ich den Freund wieder und er fragte ob ich noch Interesse an der kleinen Hündin habe, da sein Vater den Hund aus gesundheitlichen Gründen abgeben möchte.

Die Antwort lautete ja sofort.

So war mein Wunsch in Erfüllung gegangen und ich war stolzer Besitzer der Rauhaarteckel Hündin Pepsi vom Sleeperhof.

Die Zeit ging ins Land und ich lernte meine Frau und ihre 2 Kinder kennen, und sie meine Teckelhündin Pepsi, die inzwischen bei meiner Mutter im Haus lebte, da ich beruflich viel unterwegs war.

Nach der Hochzeit zogen wir in das Haus meiner Eltern. Pepsi war ein guter Spielkameradin für die beiden Kinder. Nach einigen Monaten wurde unsere Tochter Bianca geboren. Sie ging gerne nach ihrer Oma, da in der Wohnung doch eine kleine Freundin war mit der man spielen konnte.

Bianca war fast drei Jahre als Pepsi nun schon 13 Jahre alt durch eine Krebserkrankung in den Himmel gerufen wurde.

Bianca kam in den Kindergarten und sie ging weiterhin leidenschaftlich zu ihrer Oma. Auf dem Schrank stand ein Bild von Pepsi nach der sie immer fragte. Bianca war 5 Jahre und trauerte immer wieder um die Pepsi, daraufhin versprach ihr die Oma: „Wenn du in die Schule kommst bist du groß genug und dann kaufe ich dir eine Pepsi.“

Dann kam aber erst noch unser Nesthäkchen Marijce zur Welt.

Wir schrieben das Jahr 2000 und Bianca wurde eingeschult. Aber leider 5 Tage nach der Einschulung folgte Oma der Pepsi in den Himmel und konnte so ihr Versprechen nicht mehr halten.

Nach einem halben Jahr haben Jessica und Bianca nach einem kleinen Hund gefragt, den sie gerne haben möchten. Doch meine Frau und ich haben diesem Wunsch nicht gleich entsprochen, da wir an den Wochenenden viel unterwegs waren.

Ein Hund ist kein Plüschtier und man sollte dafür viel Zeit aufbringen. Die Kinder haben aber nicht locker gelassen.

Als Bianca dann trotzig sagte: „Wenn noch Oma leben würde hätte ich einen Hund!“ wurden wir weich und gaben nach.

Also musste ein Hund her. Unser Nachbar Harry hatte eine Bekannte, die aus gesundheitlichen Gründen einen 4 Jahre alte Cocker-Spaniel abgeben musste. Dieser Hund ist aber leider nicht mit Kindern groß geworden, deshalb konnten wir ihn nicht nehmen. Jetzt musste ein Teckel her. Da unsere Marijce gerade einmal 1 ½ Jahre alt war sollte es auch kein Welpe sein.

Nach einigen Telefonaten und Gesprächen mit Züchtern bekam ich eine Telefon Nr 02922 84277 von der Züchterin Elfi Beck in Werl, die einen erwachsenen Hund abzugeben hatte.

An einem Samtstagabend fuhr ich alleine nach Werl um mir den Hund anzuschauen. Doch man hat so seine Vorstellungen, auch dieser war nicht der Richtige.

Denn wir wollten ja keinen ausgebildeten Jagdhund sondern nur einen Teckel zum spazieren gehen und für die Couch.

Nach langem hin und her, habe ich dann doch gesagt, das wir dann auf einen Welpen warten würden. Im Verlauf des Gesprächs fiel (unserer Elfi) noch ein Ehepaar ein, die einen Rüden bei ihr erworben haben und den Hund wieder abgeben würden, da die Frau erkrankt war. Wir verabredeten, dass sie uns sofort anruft, wenn sie den Hund wieder bei sich hat.

Am Sonntagmorgen klingelte  so gegen 10 Uhr das Telefon. Wir schickten Pascal, Jessica und Bianca in die Kirche zum Kindergottesdienst und machten uns mit Marijce auf den Weg nach Werl. Dort angekommen begrüßte uns ein kleiner ½ Jahr alter Teckelrüde mit Namen Tell vom Reesenufer FCI. Unsere kleine Marijce schloss den kleinen sofort in ihr Herz. Nach einer halben Stunde hatte sie den kleinen Tell schon an der Leine und wollte nach Hause zu ihren Geschwistern, die von ihrem Glück noch nichts wussten. Das war er also unser neues Familienmitglied. Von nun an waren wir ein Haushalt mit 4 Kindern und 1 Teckel.

Von nun an ging es jeden Samstag bei Wind und Wetter (Regen und Schnee) mit den Kindern und dem Hund ab zur Welpengruppe. Durch die Anregung von Frau Beck ging es dann auch selbstverständlich noch zu Ausstellungen, denn unser Tell ist doch der schönste Dackel auf der ganzen Welt. Außerdem musste der Hund ja auch erzogen werden, aus diesem Grunde marschierte ich mit Tell tapfer zum BHP Lehrgang. Wieder erwartend machte es mir richtig Spaß mit dem Hund zu arbeiten, es wurde sogleich Bianca und mein neues Hobby. Nun wurden auch noch jagdliche Sachen wie Spurlaut, Schweiß und Schussfestigkeit gemacht. Auf einer Ausstellung haben dann Bianca und ich beschlossen, Tell braucht noch einen Spielgefährten. Nun musste ein zweiter Dackel her. In mir war der Wunsch erwacht, auch einmal einen Wurf zu haben. Im Oktober suchte ich dann mit Hilfe von Elfi Beck nach einer geeigneten und passenden Hündin. In Lüdinghausen war eine Hündin zu verkaufen, die ganz gut passen würde. Wir machten also mit Kindern und Hund einen schönen Sonntagsausflug nach Lüdinghausen. Nach dem wir uns die Hündin nicht nur angeschaut haben, sondern auch noch einige Zeit mit ihr verbracht hatten, wollten wir wieder nach Hause fahren. Bianca nervte mich dauernd mit „Kaufen wir nun die Hündin?“ Ich entgegnete: “Lass mich eine Nacht darüber schlafen.“ Wir fuhren dann auch nach Hause und Bianca gab Ruhe. Am nächsten Morgen stand Bianca auf kam zu mir und sagte: „Holen wir jetzt die Hündin, du hast doch nun eine Nacht drüber geschlafen.“ Ich versicherte ihr, die Hündin in den nächsten Tagen zu holen. Ein paar Tage später fuhr ich auch wirklich abends nach Lüdinghausen und kaufte Queeny. Nun waren es schon 2 Hunde und 4 Kinder. Queeny lebte sich recht schnell bei uns ein und übernahm sofort das Kommando also doch eine kleine Queen. Bianca und ich fieberten nun Quennys Hitze entgegen, damit wir endlich züchten könnten. Meine Frau war aber davon gar nicht überzeugt und auch nicht begeistert. Sie drohte mir immer wieder: "Wenn du züchtest bekomme ich noch ein Kind.“

Im März rief dann die Welpengruppe an und fragte, ob wir jemanden wüssten, der einen Welpen nehmen wollte, sonst müsse der kleine Dackel ins Tierheim. Also beschlossen meine Frau und ich, die Hündin erst einmal zu nehmen. Als Lena dann bei uns angekommen war, stand am nächsten Tag fest: Lena bleibt! Wo zwei Hunde sind, fällt ein dritter nicht mehr groß ins Gewicht. Lena war sofort der Liebling meiner Frau und auch Lena war total auf meine Frau fixiert. Als meine Frau mit den Kindern in den Skiurlaub fuhr wurde Queeny heiß. Bei der Rückkehr meiner Familie konnte ich stolz verkünden. „Queeny ist belegt.“ Mit Lena trabte dann meine Frau auch ab zum BHP Lehrgang. Im Mai wurde Lena heiß und Queeny bekam ihre 5 Welpen. Meine Frau kümmerte sich um die Welpen und ich ging mit Lena weiter zum BHP Lehrgang.

Da Queeny etwas an der Gebärmutter hatte, konnte sie nun keine Welpen mehr bekommen. Daher beschloss ich eine Hündin aus dem Wurf zu behalten, meine Frau bestand aber darauf, dass Queeny nie verkauft werde, nur weil sie zur Zucht nicht mehr brauchbar ist. Also blieb dann auch Arielle bei uns. Die anderen Welpen wurden verkauft. Als allerdings jemand kam um unseren Asterix zu kaufen, fiel Jessica regelrecht in einen Weinkrampf. Also behielten wir für Jessica den Asterix, meine Frau stellte aber die Bedingung, dass Jessica den BHP Lehrgang und anschließende Prüfung mit dem Rüden macht und auch sich sonst um ihn kümmert.

Nun waren es also 5 Hunde und 4 Kinder.

Wie es der Zufall will, fragte eine Bekannte von uns, ob wir ihre kleine Tochter für eine Woche nehmen könnten. Hilfsbereit wie wir sind, machten wir das auch. Es stellte sich schnell heraus, dass das Mädchen wohl etwas länger bleibt. Die Kleine ist unser Pflegekind geworden und bleibt nun für immer bei uns. Nun haben wir beide unseren Willen bekommen. Ich züchte und meine Frau hat noch ein Kind bekommen (diesmal nicht von mir, sondern vom Jugendamt).

Es war nun ein Gleichstand erreicht  5 Hunde und 5 Kinder

 

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